Noga Erez’ Musik ist so Vieles zugleich: verortet in verschiedenen Genres, eng verflochten mit ihrem Leben, ihren Ängsten,
ihrer Wut, ihrer Lebensfreude, ihrer politischen Haltung und vor allem ihrer Beziehung mit Ori Rousso, ihrem Partner auf der
Bühne und im Herzen. Fasziniert von einer Spannung aus kreativer Zündkraft und emotionaler Ambivalenz haben die Filmemacher
Benji & Jono Bergmann das angesagte Duo aus Israel beobachtet und ein bewegtes Stück ihres Lebens lang begleitet; im Hagel
der Weltpolitik eröffnet ihr Portrait NOGA einen brisanten Begegnungsraum zwischen dem Privaten und dem Politischen.
Wo stand Noga Erez in ihrer Karriere, als das Filmprojekt begann, konkrete Formen anzunehmen? Was hat Ihr Interesse an dieser
Musikerin geweckt?
JONO BERGMANN: Sie hatte gerade ihr Album KIDS veröffentlicht, und man hatte das Gefühl, dass sie kurz vor dem internationalen Durchbruch
stand. Uns haben vor allem zwei Dinge fasziniert: Erstens ihre Musik – die Kraft, die Intelligenz und die Widersprüche darin.
Und zweitens ihre Beziehung zu Ori Rousso: die Art und Weise, wie Karriere, Liebe und Leben in einer wunderbaren, komplexen
Matrix miteinander verbunden waren. Wir spürten ein starkes Spannungsfeld und damit einen idealen Ausgangspunkt für unseren
Film.
Wie lässt sich Nogas Musik charakterisieren?
BENJI BERGMANN: Eigentlich gar nicht. Sie ist „Genre-Bending“ im besten Sinne. Ein Mix aus Electronic, Pop, Hip-Hop und Sprechgesang. Uns
als Filmemacher haben vor allem die thematischen und tonalen Widersprüche daran interessiert: Tanzmusik, die vom Tod überschattet
ist; Songs, die zugleich sinnlich und politisch sind, verspielt und wütend, verletzlich und konfrontativ.
JONO BERGMANN: Man könnte es Pop-Poesie nennen.
Ihr dokumentarisches Werk ist sehr vielfältig. Es umfasst investigative Arbeiten wie Wirecard, animierte Dokumentarfilme wie
Camp Confidential und Porträts. Nach dem Film über Bruce Mau ist NOGA Ihr zweites Porträt einer Künstlerin. Was reizt Sie
an diesem Genre, und was ist daran besonders herausfordernd?
BENJI BERGMANN: Die Wahrheit ist: Einen Dokumentarfilm über eine Künstlerin oder einen Künstler richtig hinzubekommen, ist fast ein Ding
der Unmöglichkeit. Man ist immer zu nah dran oder zu weit weg von der Person. Ein immerwährender Tanz zwischen Nähe und Distanz.
Man muss einer Person sehr nahekommen, um ihr Vertrauen zu gewinnen, um in aufschlussreichen, verletzlichen Momenten dabei
sein zu dürfen. Gleichzeitig muss man eine klare Trennung zwischen der Person und dem Werk bewahren. Genau danach wird man
beurteilt.
JONO BERGMANN: Letztlich darf der Film nicht einfach zur Selbstdarstellung der Künstlerin selbst, aber er kann auch nicht so tun, als wäre
er eine vollständige objektive Wahrheit. Es muss ein Film über Noga sein – geprägt von unserer Perspektive, unserer Interpretation,
unserer emotionalen und filmischen Lesart dessen, wer sie in diesem bestimmten Moment ist.
Wie standen Noga und Ori Rousso der Idee eines Films gegenüber? Waren sie sicher, dass sie einen Film über sich machen lassen
wollten?
JONO BERGMANN: Am Anfang waren wir alle nicht sicher. Ich möchte nicht für Noga und Ori sprechen, aber ich glaube, es ist immer schwierig
zu erkennen, was am eigenen Sein und Tun filmisch relevant ist. Was zu allgemein ist, was zu privat, was für einen selbst
ganz normal und langweilig erscheint, für andere aber faszinierend ist, was in einen Film gehört und was nicht. Genau da
kommen wir ins Spiel.
BENJI BERGMANN: Und vielleicht wird diese Frage noch komplizierter, wenn man selbst Künstlerin oder Künstler ist, weil man gewohnt ist, Kontrolle
auszuüben. Man ist selber sonst die Person, die gestaltet, wie Dinge gesehen und gehört werden. Deshalb brauchte es von ihrer
Seite auch einen echten Vertrauensakt – loszulassen und zuzulassen, dass jemand anderes schaut, interpretiert und am Ende
etwas erschafft.
Können Sie von Ihrem ersten Treffen erzählen?
JONO BERGMANN: Wir vier trafen uns 2021 Noga und Ori, Benji und ich, gewissermaßen zwei unterschiedliche Duos. Schon ein paar Tage danach
begannen wir zu drehen. Im Grunde gab es zwei Ausgangspunkte: der eine, als wir anfingen zu suchen und zum ersten Mal auf
„Record“ drückten; der andere, als wir alle entschieden, den Film tatsächlich zu machen. Dieser Moment kam, als Noga und Ori
uns in ein Geheimnis einweihten, das bis dahin nur ihre Familien kannten. Nicht einmal ihre Bandmitglieder wussten es. Sie
hatten entschieden, ihre Beziehung auf Eis zu legen und ihr Beziehungsleben von ihrer gemeinsamen Arbeit zu trennen.
BENJI BERGMANN: Bei Porträts gibt es immer die Möglichkeit, ganz an den Anfang zu gehen. In die Kindheit der Protagonistin einzutauchen zum
Beispiel und ihre gesamte Lebensgeschichte bis zu diesem Punkt zu erzählen. Uns interessierte es mehr, den Film als „Slice
of Life“ zu begreifen. Mit Verité-Mitteln ein junges künstlerisches Duo im Prozess des Werdens zu beobachten. Deshalb war
es uns sehr wichtig, möglichst einen Film zu machen, der nur aus dem Material besteht, das wir selbst gedreht haben. Wir tauchen
in die Geschichte ein so, wie wir Noga kennengelernt haben, und verlassen sie so, wie wir sie zurückgelassen haben. Dadurch
wird der Film zu einem sehr spezifischen Dokument einer bestimmten Zeit.
Wie haben Sie versucht, die verschiedenen Aspekte dieses Porträts auszubalancieren: Noga als Musikerin, Noga als politisch
engagierte Künstlerin und Noga als Privatperson in einer Beziehung mit Ori Rousso?
BENJI BERGMANN: Es ist alles auf einmal. Zusammen. Gleichzeitig. Das Leben und künstlerisches Schaffen ist nicht Rindfleisch, Paprika und
Zwiebeln
das Leben ist Gulasch. Als Beobachter neigen wir dazu die Zutaten zu zerlegen, und versuchen, sie einzeln zu verstehen,
aber im Leben sind sie zu einem Ganzen vermischt und interagieren miteinander. Manchmal komplizieren sie sich auch gegenseitig.
Auf welche Zutat man den Blick zuerst richtet, ist eine Entscheidung und hängt davon ab, wer man selbst in diesem Moment ist.
Hat die Veröffentlichung des Albums KIDS den Ausgangspunkt für die Dreharbeiten im Jahr 2021 gesetzt? Wie häufig wurden Drehblöcke
angesetzt?
JONO BERGMANN: Der Ausgangspunkt war, wie gesagt, 2021, als wir die Wendungen und Brüche in dieser schwierigen Phase ihrer Beziehung dokumentierten.
Und dann haben wir fünf Jahre lang nicht mehr aufgehört zu drehen. Mit der Zeit entstand so ein enormes Archiv: Konzertaufnahmen,
Tourmaterial, Studio- und private Momente, politischer Aufruhr und weiteres Material aus unterschiedlichen Phasen. Am Ende
hatten wir Tausende Stunden Material, die wir dann über mehr als ein Jahr gemeinsam mit unserem brillanten Editor Yonatan
Weinstein durchgearbeitet haben.
Der Film ist durch Songtitel strukturiert und folgt einer A- und B-Seite. Können Sie diese Struktur erklären? Dokumentiert
der Film auch die musikalische Entwicklung der Band?
BENJI BERGMANN: Jedes Kapitel des Films ist nach einem ihrer Songs benannt. Eine Art Mixtape. Noga und Ori arbeiten ihr Leben, ihre Ängste
und ihre Wunden durch ihre Musik auf. Deshalb bedeuten diese Kapitelüberschriften mehr als nur den jeweiligen Song. Sie markieren
einen Moment, den sie mit den ihnen zur Verfügung stehenden Möglichkeiten und Instrumenten bearbeiten.
JONO BERGMANN: Das Leben beeinflusst die Musik, und die daraus entstehende Arbeit wirkt wieder ins Leben zurück und verändert dessen Lauf.
Der politische und persönliche Charakter dieser Songs, verbunden mit abstrakten Texten, brachten uns auf die Idee, den Film
wie ein „dokumentarisches Album“ zu strukturieren. In diesem Sinne spiegelt der Film sehr wohl eine musikalische Entwicklung
wider, aber nicht in einer Chronologie. Wir haben ihn ähnlich wie eine Vinylplatte aufgebaut. Es gibt eine A-Seite und eine
B-Seite, und genau dazwischen liegt ein Wendepunkt im Film.
BENJI BERGMANN: Und im Übrigen ist einer der Kapiteltitel nicht von einem Noga-Song. Es ist ein Song von jemand anderem, den sie ausgewählt
hat, um den Moment zu beschreiben, in dem sie sich gerade befand. Ein Moment, in dem es für sie zu schwer war, eigene Musik
zu machen.
In diesem Projekt scheint das Genre des Dokumentarfilms als Gratwanderung zwischen dem Planbaren und dem prozessorientiert
Unvorhersehbaren auf besondere Weise an seine Grenzen geführt worden zu sein. Wie haben Sie diese lange Reise wahrgenommen?
JONO BERGMANN: Hitchcock hat, glaube ich, gesagt: Bei Spielfilmen ist der Regisseur Gott. Und bei Dokumentarfilmen ist Gott der Regisseur.
BENJI BERGMANN: Bei allem Respekt vor Hitchcock, da widerspreche ich. Jeder einzelne Kader in jedem Dokumentarfilm ist eine Entscheidung.
Wie weiß man nach einer so langen Reise, wann der Moment gekommen ist, den Film abzuschließen?
JONO BERGMANN: Es gab viele Anfänge und viele Enden. Aber das liegt in der Natur des Dokumentarischen: Irgendwann ist man gezwungen, den
Film loszulassen – oder man entscheidet sich dazu. Sonst könnte man ewig weitermachen. Und dieser Punkt ist bei jedem Film
anders. In diesem Fall war es ein Tag, an dem wir mit Noga und Ori drehten und der schließlich zum letzten, abschließenden
Bild des Films wurde. Ich kann das nicht rational erklären; es war ein Bauchgefühl.
BENJI BERGMANN: Am Anfang des Films sagt Noga, dass die nächsten drei bis fünf Jahre darüber entscheiden werden, wo sie im Leben stehen wird.
Ich glaube, das tun wir alle in verschiedenen Phasen unseres Lebens. Am Ende des Films – und fünf Jahre später – gibt es einen
Moment, in dem sie und auch das Publikum verstehen, dass das eigentlich nicht stimmt. Sie wird wieder drei bis fünf Jahre
nach vorne schauen und sich erneut fragen, wo sie dann sein wird.
Wie kam es dazu, dass das Paar vor der Kamera so offen über persönliche Probleme sprach? Wie haben Sie als Filmteam Ihren
Platz gefunden? Wie konnte diese Nähe entstehen?
JONO BERGMANN: Diese Offenheit war von Anfang an da, musste aber über Jahre wachsen. Wir haben mit einer sehr kleinen Crew gearbeitet, mit
Menschen, denen Noga und Ori wirklich vertrauen konnten. Eine Schlüsselfigur dabei war unser Director of Photography, Roei
Morad, der zuvor noch nicht im Dokumentarfilm gearbeitet hatte, aber enorme Leidenschaft, viel Zeit und einen sehr präzisen
Blick mitbrachte. Der Ansatz, den wir gemeinsam entwickelt haben, half uns, eine Art des Filmens zu finden, die nicht intrusiv
war, aber dennoch filmisch.
BENJI BERGMANN: Die Intimität entstand also nicht dadurch, dass wir stärker darauf gedrängt haben, sondern dadurch, dass ein Raum entstand,
in dem die Kamera irgendwann zu einem unsichtbaren Teil des Zimmers werden konnte. Oft waren wir mit der Kamera einfach sehr
weit von ihnen entfernt, was ihnen einen natürlichen Raum gab. Ich glaube, es ist wichtig, körperliche Nähe nicht mit Intimität
zu verwechseln.
In welchem Maße haben die Ereignisse vom 7. Oktober 2023 die Erzählung des Films umgestoßen und neu definiert? Was bedeuteten
die physische Bedrohung und die Unsicherheit in der Anfangsphase für die Fortsetzung des Films?
BENJI BERGMANN: Sie haben den Lebensweg aller Menschen verändert, die an diesem Film beteiligt waren. Aber sie haben den filmischen Ansatz
selbst nicht verändert. Wir haben sehr bewusst daran gearbeitet, unserem ursprünglichen Ansatz treu zu bleiben: ein Paar,
das die Höhen und Tiefen seines Lebens durch Musik verarbeitet – und diese Musik verändert im Gegenzug wieder ihr Leben.
Wann begannen die ersten Konzertabsagen? Macht Nogas Erfahrung, dass sie wegen ihrer Nationalität und nicht wegen ihrer politischen
Haltung boykottiert wird, die sensible Frage kultureller Boykotte besonders deutlich?
JONO BERGMANN: Nach dem genauen Zeitpunkt müsste man Noga fragen, aber die ersten Absagen, von denen wir erfuhren, kamen mehrere Monate nach
dem 7. Oktober. Am Anfang war das oft nicht explizit. Manchmal kam es über vage Formulierungen, logistische oder sicherheitsbezogene
Bedenken oder plötzlich veränderte Umstände. Später wurde es deutlicher. Und ja, in Nogas Fall rücken die Fragen rund um kulturelle
Boykotte in einen sehr deutlichen Fokus. In Israel ist sie als regierungskritische Künstlerin bekannt und trotzdem wird sie
im Ausland nicht in erster Linie daran gemessen, was sie sagt oder glaubt, sondern an ihrer Nationalität. Das macht die Situation
so unangenehm, aber gleichzeitig aufschlussreich. Der Boykott hört in diesem Fall auf, ein klares politisches Instrument zu
sein, und wird zu etwas viel Größerem, aber auch sehr viel Gröberem.
Am Ende ist der Film aber ein Dokument und keine These, kein Kommentar. Er erzählt von einer komplexen Stimme, die in einer
komplexen Zeit lebt und versucht, diese Zeit mit der abstrakten und rhythmischen Sprache zu verstehen, der sie am meisten
vertraut. Das Medium ihrer Wahl ist nicht der Soundbite, sondern die Musik.
Die Entscheidung des Paares, ein Kind zu bekommen, fällt in eine Zeit extremer Unsicherheit. Ist die Furchtlosigkeit, mit
der Noga auf Demonstrationen geht, Songs mit provokativen Texten spielt, schwanger auftritt und sich gerade in diesem Moment
für ein Kind entscheidet, etwas, das Sie an ihr besonders fasziniert?
JONO BERGMANN: Ich glaube, genau dieser Spirit ist eine der Eigenschaften, die uns von Anfang an zu ihr und ihrer Geschichte hingezogen hat.
Es gibt eine Unberechenbarkeit in der Art, wie Noga sich ihrer Musik annähert, und auf ähnliche Weise gibt es auch viel Unberechenbarkeit
in ihrem Leben. Das zu dokumentieren war für uns als Filmemacher eine faszinierende Reise: jeden Tag offen zu bleiben.
BENJI BERGMANN: Ich glaube, ich weiß, worauf Sie hinauswollen. Es gibt eine Passage in Nogas Song The Vandalist, die das gut beschreibt:
So I sleep with one eye open.
My heart is always broken.
My shoes are always walking.
Wo steht Nogas musikalische Karriere heute, gut eineinhalb Jahre nach dem letzten Dreh?
JONO BERGMANN: Sie schreibt im ganz wörtlichen Sinn das nächste Kapitel. Noga und Ori machen weiterhin gemeinsam Musik und arbeiten an ihrem
vierten Album, während sie zugleich durch das schöne Chaos des Lebens als frischgebackene Eltern und gemeinsam arbeitende
Künstler navigieren. Im Film gibt es mehrere unveröffentlichte Originalsongs. Einige davon könnten es auf das nächste Album
schaffen. Mal sehen.
Im Film entsteht eine interessante Dynamik: Sie porträtieren als Regieduo und Brüder ein musikalisches Duo, das zugleich ein
Paar ist. Auch wenn Geschwister- und Partnerbeziehungen nicht direkt vergleichbar sind, hat diese doppelte Dynamik dennoch
eine Verbindung zu Ihrer eigenen Arbeit hergestellt und Fragen nach künstlerischen Prozessen und ihrer Entwicklung aufgeworfen,
die Sie als Brüder ebenfalls beschäftigen?
JONO BERGMANN: Von Anfang an waren wir, glaube ich, unbewusst davon ausgegangen und fasziniert, ihre Arbeit als Paar zu dokumentieren. Sie
haben uns in ihren kreativen Raum hineingelassen und über die Jahre konnten wir sehen, wie sie arbeiten. Wir haben viele Unterschiede
zu unserer eigenen Zusammenarbeit gesehen, aber auch viele Ähnlichkeiten. Es geht darum, wie Partnerschaft, Kunst und Liebe
ineinandergreifen. In diesem Sinne ist es auch ein sehr persönlicher Film.
BENJI BERGMANN: Das Persönliche und Private vermischt sich mit dem Beruflichen; und wir sehen im Film, wie sie versuchen, allerdings vergeblich,
diese Dinge voneinander zu trennen.
JONO BERGMANN: Ich glaube, im künstlerischen Schaffen kann man nicht sagen: „Hier sind Benji und ich – die Brüder“, oder: „Hier sind Benji
und ich – die Ko-Regisseure.“
BENJI BERGMANN: Wir werden oft gefragt, wer was macht und wie wir unsere Arbeit aufteilen. Darauf haben wir eine Standardantwort, aber am
Ende ist es immer anders, immer aufregend und immer neu. Oft kann man gar nicht erklären, was der eine von uns macht und was
der andere – und warum. Wir haben vor zehn Jahren angefangen zusammenzuarbeiten. Bei jedem Film war es ein bisschen anders.
.
Und Sie arbeiten immer noch zusammen
JONO BERGMANN: Ja
und es macht uns Freude.
BENJI BERGMANN: Meistens.
(beide lachen)







